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KALLMÜNZ: Albert Scholz besitzt
ein besonderes Haus, deshalb will er es an der Öffentlichkeit zugänglich
machen. Das markante, blaue Gebäude schmiegt sich an den
Burgfelsen. In einigen Räumen ist der raue Kalkstein zu sehen.
Holzbildhauer Scholz richtet auf zwei Stockwerken eine Galerie
ein, als Forum für Kallmünzer Künstler.
Noch sind die
Ausstellungsflächen eine Baustelle. Doch auch die nackten Räume
überraschen durch ungewöhnliche Details: Eine kleine, blaue
Hochwassertür im ersten Stock, durch die sich die Bewohner früher
auf den Burgberg retten konnten, Holzbalken, schmiedeeiserne Türbeschläge
und natürlich Felsen. |
Albert Scholz hat das
leerstehende Haus in der Vilsgasse vor 20 Jahren gekauft und im
Erdgeschoss sein Atelier eingerichtet. Er weiß nur, dass es zu
den ältesten Kallmünzer Gebäuden gehört und 1888 zum Teil
abgebrannt ist. Eine genaue Datierung hat der 51jährige nicht
einmal im Amberger Staatsarchiv gefunden.
Vor der Renovierung der oberen Etagen dachte Scholz lange über
eine Nutzung nach. für Wohnungen erschien ihm das Haus wegen der
Felsrückwand ungeeignet und er wollte es für Besucher öffnen.
Auch als Gasthaus hätte es ihm gefallen. "Aber ich will
keinen Wirt machen," sagt Scholz. |
Die Galerie sei die beste Idee
gewesen. Alle Arten bildender Kunst aus Kallmünz will erzeigen.
"Damit man sieht, was hier gemacht wird." Natürlich
soll die "Galerie am Fels" ein zusätzlicher
Anziehungspunkt für Touristen werden.
Bilder und Skulpturen
Ab Freitag wir die Gruppe "Mosaik" Bilder und Skulpturen
ausstellen. Vernissage ist um 19 Uhr mit Kunstmanager Peter Syr
aus München und den Musikern von "d´ Blosfidlziacha".
"Mosaik" sind 18 Laien- und professionelle Künstler,
darunter die Bildhauerinnen Herta Wimmer-Knorr und Gisela Walch
und Karikaturist Charly Söllner, die schon zum dritten Mal
gemeinsam ausstellen. Im Frühjahr waren die "Mosaik"-Werke
in der Münchener Villa Mohr zu sehen. |